UmnutzungAls Folge des Strukturwandels im ländlichen Raum, verbunden mit der Aufgabe vieler bäuerlicher Familienbetriebe steht eine zunehmende Zahl landwirtschaftlicher Gebäude leer oder wird unterwertig genutzt. Der Fortbestand derartiger, im Regelfall das Ortsbild positiv prägender Gebäude ist durch die fehlende Wirtschaftlichkeit stark gefährdet, wenn nicht zumindest die laufenden Erhaltungskosten durch die Nutzung gedeckt werden können. Häufig fehlt einfach nur die zündende Idee und die notwendige Vorstellungskraft, neue wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeiten für vakante Gebäude zu finden. Umnutzungen tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen, zusätzliche Einkommenschancen zu eröffnen, Investitionen anzustoßen, Arbeitsplätze zu erhalten oder zu schaffen sowie dem Verfall dörflicher Siedlungsstrukturen entgegenzuwirken. Selbstständige Unternehmertätigkeit in umgenutzter landwirtschaftlicher Bausubstanz ist ein wesentlicher Baustein des Gesamtkonzepts zur nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume. Die häufige Aussage: „Wer will denn heute noch so weit raus auf’s Dorf“, wird bereits allein durch die meist unsäglichen Neubaugebiete an den Ortsrändern widerlegt. Anhand realisierter Umnutzungen wollen wir in dieser Rubrik Beispiele von gelungenen Umnutzungen ehemals landwirtschaftlich genutzter Gebäude (Stallungen, Scheunen, Speicher, Wohnwirtschaftsgebäude, usw.) zu Werkstätten, Läden, Büros, Wohnhäusern, Lagerräumen, usw. zeigen, um Anregungen zu geben.Sie kennen derartige Objekte und haben Bildmaterial (möglichst vorher – nachher) und/oder Planunterlagen, die sie uns zur Verfügung stellen können? Sprechen Sie mich an unter haar(at)igbauernhaus.de
Die besten Beispiele werden wir gerne in dieser Rubrik vorstellen.

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