und Umnutzung des ehemaligen Kuh- und PferdestallsDie beiden Bilderserien zeigen den Werdegang eines Stallgebäudes, dessen Erhaltung unter normalen Umständen als wirtschaftlich unzumutbar bezeichnet worden wäre. Die Liebe von IGB-Mitgliedern aus Bremen zum elterlichen Hof im Landkreis Helmstedt machte es jedoch möglich, auch ohne übergroße finanzielle Möglichkeiten das geerbte Großobjekt mit viel Idealismus, Eigenleistung und Improvisationsvermögen zu erhalten und zu sanieren. Basis dieses Kraftaktes war ein verformungsgerechtes Aufmaß des gesamten Gebäudekomplexes mit eingehender Untersuchung der Gebäudesubstanz. Auf dieser Grundlage konnte ein tragfähiges Konzept mit mehreren, in sich abgeschlossenen, überschaubaren Bauabschnitten erarbeitet werden, das im Laufe der letzten 8 Jahre zielstrebig und weitgehend in Eigenregie realisiert wurde. Die sorgfältige Untersuchung der Bausubstanz ergab dabei, daß der jüngste Bauabschnitt (der südwestliche Verbindungsbau zwischen Stall und Scheune) hoffnungslos von Holzschädlingen zerfressen war und somit nur noch abgetragen werden konnte. Der Zustand und die Grenznähe des westlichen Stallgiebels (weitgehend aus zweitverwendetem Holz erstellt) machten eine Verkürzung unumgänglich. Durch diese baulichen Rahmenbedingungen ergab sich wie zufällig ein relativ handliches "Kerngebäude" mit guten Belichtungsmöglichkeiten. Die Idee eines Wochenend-Domizils für die Familie war geboren und konnte unter Beibehaltung der hofseitigen Schiebetore, Ladelugen und Eisenfenster erfolgreich realisiert werden. Das für eine Wohnnutzung zusätzliche Belichtungsöffnungen unumgänglich sind, muß man akzeptieren, wenn derartige Objekte erhalten werden sollen. Fortsetzung folgt ...

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