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Ulrike Nolte
1953 in Esslingen am Neckar geboren und teilweise aufgewachsen 1960 – 1968 Schulzeit in Stuttgart-Bad Cannstatt anschließend weiterführende Schulzeit und freiwilliges soziales Jahr bis 1970 Nach meinen Lebensstationen in München, Nürnberg und Augsburg ab 1985 bis 1998 zunächst als Sekretärin in einem Handwerksbetrieb, später Chefsekretärin bei Daimler AG und Vodaphone in Stuttgart ab 1999 selbständig als Webdesignerin und Grafikerin seit 2004 Vollhausfrau
Schon sehr früh habe ich meine Liebe zu alten Häusern und gepflegten "Altstädten" entdeckt und gehätschelt. Mit Schuld hat da wohl auch meine Großmutter, die an den alten Dingen und Traditionen fest hielt, ohne dabei den Blick für die Zukunft zu verlieren. Meine weitere Kindheit und Jugend verbrachte ich in Bad Cannstatt, einem Vorort von Stuttgart, wo alte Häuser ebenfalls zum Stadtbild gehören. Das gesamte Neckar- und Remstal, das ich beinahe in- und auswendig kenne, birgt noch sehr viele solcher Kleinode. Ganz besonders die mehr oder weniger bekannten Weindörfer, wo es noch Felsenkeller und uralte, kleine Weinbauernhöfe gibt die immer noch bewirtschaftet werden. Dementsprechend sehen die Dörfer auch sehr gepflegt aus, nicht zuletzt auch wegen "der" schwäbischen Tugend: Ordnung und Sauberkeit.
Ich wollte schon als Kind in so einem alten Haus leben. Aber bis es soweit war, vergingen noch viele Jahre, die ich meist in moderneren Häusern verbrachte. Bis auf eine kurze Zeit in Augsburg, als ich eine Mansardenwohnung in einem über 300 Jahre alten Handwerkerhaus (Tischler) mieten konnte. Was mir dort aber fehlte, war ein Garten, oder zumindest ein Balkon. Meine Liebe gehört also nicht nur den alten Häusern, auch die Gärten bekommen einen Teil davon ab.
2005, als ich mit meinem Mann auf der Suche nach einem passenden Haus war, fand ich auch die IGB im Internet. Spontan beschloss ich unseren Beitritt, schienen mir doch die Ziele denen zu entsprechen die wir auch haben: Erhalt und Erneuerung alten Kulturgutes. Und dann ging alles sehr schnell. Wir fanden unser Haus, kauften es und fingen mit dem größten Abenteuer unseres Lebens an. Nebenbei bemerkt - wir sind auch noch längst nicht fertig.
Nach einem Jahr, in dem ich zunächst als Kontakt- und nun Außenstelle hier im Lipper Bergland erste Erfahrungen in der Vereinsarbeit gesammelt habe, habe ich mich nach einiger Überlegung dazu entschlossen, mich auch auf Bundesebene einzubringen und will nun als Schriftführerin zeitnah nach Versammlungen das erforderliche Protokoll für die Akten erstellen, und auch dafür Sorge tragen, dass Mitglieder über Beschlüsse und deren Umsetzung informiert werden. 
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